Versicherung bei Sportverletzung

Geschrieben von helvetica-versicherungen am in Unfallversicherung

Nicht alles, was der Volksmund als «Unfall» bezeichnet, wird von den Versicherungen als solcher eingestuft – mit den daraus resultierenden Auswirkungen auf das Portemonnaie.

Trotz Verletzung Mut zum ZielDies gilt auch bei der Sportversicherungskasse (SVK) des Schweizerischen Turnverbandes. [1]

An sportlichen Betätigungen jeglicher Art und ähnlichen, mit besonderen Risiken (alpine Gefahren, Sportverletzung u.a.) verbundenen Aktivitäten beteiligt sich der Teilnehmer auf eigene Gefahr.[2] Jeder Teilnehmer ist daher für ausreichenden Versicherungsschutz selbst verantwortlich.

Gewisse Sportarten stellen große Wagnisse dar und gehören deshalb aus Sicht der Unfallversicherung zu den Risikosportarten. Kommt es dabei zu Unf̈allen, darf die Versicherung ihre Leistungen kürzen oder allenfalls ganz verweigern. Zu diesen Sportarten gehören unter anderem Abfahrtsrennen mit Mountain- oder Citybikes inkl. Training auf der Rennstrecke, Ski-Geschwindigkeits-Rekordfahrten, Snow-Rafting oder auch Fullcontact-Wettkämpfe. [3]

Sie müssen dieses Risiko über eine private Zusatzversicherung abschliessen. Selbst bei Nicht-Risikosportarten ist es möglich, dass die Unfallversicherung die Leistungen reduziert, nämlich dann, wenn der Patient durch sein Verhalten oder eine Unterlassung einen Unfall mitverschuldet hat.

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