Obligatorische Pflegeversicherung für Menschen ab einem gewissen Alter?

Geschrieben von helvetica-versicherungen am in Uncategorized

Die Pflegeversicherung deckt die Folgen der Langzeitpflegebedürftigkeit bei Unfall und Krankheit. Es ist unumstritten, ob nun eine gesetzliche Pflegereform und/oder eine neue bezuschusste Rente von der Bundesregierung erfunden wird, eine private Pflegezusatzversicherung ist weiterhin dringend zu empfehlen![1]

Eine alte Debatte wird wieder belebt: die Idee einer obligatorischen Pflegeversicherung für Menschen ab einem gewissen Alter.

«Viele Leute haben Angst, im Alter wegen Pflegebedürftigkeit zu verarmen», sagt SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr. Wer dann Pflege brauche, fühle sich bald nur noch als Kostenfaktor.[2]

Bis 2030 rechnet das Gesundheitsobservatorium Obsan mit einer Verdoppelung der Pflegekosten auf 17,8 Milliarden Franken. Die Sozialdemokratin fordert deshalb, was früher vor allem Bürgerliche verlangt haben: eine obligatorische Pflegeversicherung für Menschen ab einem gewissen Alter. Das wird die Krankenkassenprämien in die Höhe treiben, denn die Krankenversicherer tragen 45 Prozent der Pflegekosten.

Alte Person im Pflegebett

53 Prozent der Heimbewohner sind auf Ergänzungsleistungen (EL) angewiesen, von Bund und Kantonen finanzierte bedarfsabhängige Beiträge. [3]

Alter, Krankheit oder Pflegebedürftigkeit, die alle betreffen, sollten über Sozialversicherungen abgefedert werden.

Das ist eine Idee wie man die Pflegeversicherungsituation verbessern kann und  mehr über die Pflegefinanzierung wird überarbeiten.

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